Unternehmen müssen die sich ständig verändernden Anforderungen an Datensicherung und -wiederherstellung im Blick behalten, um sicherzustellen, dass die daraus resultierenden Schutzmaßnahmen auch ein hohes Maß an Datensicherheit und Datensouveränität garantieren. Die Folgen von Datenverlusten werden immer schwerwiegender und verursachen hohe Kosten.
Unternehmensverantwortliche sollten hier vorbeugen und eine ganzheitliche Backup-Strategie mit kurzen Backup-Zyklen umsetzen. Es ist ferner entscheidend, auch bei der Aufbewahrungszeit der Backups auf Skalierbarkeit und Flexibilität zu achten, da womöglich der etablierte 30 Tage Standard nicht ausreicht. Denn in Zeiten ausgeklügelter Ransomware kann es zu Situationen kommen, bei denen die Verschlüsselung der Daten nicht schlagartig erfolgt, sondern schleichend über Tage und Wochen. Oftmals vergeht bereits eine längere Zeit bis die Verschlüsselung überhaupt bemerkt wird. In einem solchen Fall ist es dann notwendig, sogar Wochen in der Datensicherung zurückgehen, um Dokumente und Daten noch unverschlüsselt wiederherstellen zu können.